2008
9.März 2008
Der Deutsche Hörbuchpreis 2008 ist abgeschlossen
Die Preisträger sind ermittelt, die Preise übergeben. Seit dem 09. März 2008 können sich die Preisträger an der gewichtigen Trophäe zum Deutschen Hörbuchpreis erfreuen. Die rund 400 Gäste im Funkhaus des WDR, die unzähligen Hörer von WDR 5 und die Zuschauer von EinsFestival erlebten einen inhaltsgeladenen Abend voller Stolz, Freude und Unterhaltung.
Die Geschäftstelle Deutscher Hörbuchpreis e. V. möchte sich herzlich bei allen Beteiligten bedanken. Das rege Interesse lässt auf einen nicht unerheblichen Wert des Preises für die Branche schließen. In diesem Jahr wurden nahezu 400 Einreichungen von über 100 Verlagen vorgenommen. Natürlich hoffen wir, dass dieses Engagement für den kommenden Preis 2009 anhält.
Die Preisträger 2008
Von links-vorne: Anna Thalbach (Beste Interpretin und Bestes Kinder- und Jugendbuch), Mirjam Eich (Beste Fiktion), Anna Carlsson (Bestes Kinder- und Jugendbuch), Michael Stegemann (Beste Information)
Von rechts-hinten: Norbert Schaeffer (Beste Fiktion), Peter Bosnic, Ulrich Krenkler und Guido Heidrich (Beste verlegerische Leistung)
2007
SAMSTAG, 13.10.2007, 15.00 – 16.30 Uhr
Afrika: Die hohe Kunst des Geschichtenerzählens. Vom Schreiben, Lesen und Hören
Diskussion mit: Nuruddin Farah (Autor, Somalia / Südafrika), Patrice Nganang (Autor, Kamerun / USA), Udo Samel (Schauspieler, Deutschland)
Moderation: Peter Ripken (Literaturvermittler, Frankfurt), englisch/deutsch
Kooperation: Verband deutscher Schriftsteller VS, Scala-Z Media
SONNTAG, 14.10.2007, 12.30 – 13.30 Uhr
Lesung | Präsentation: Afrika erzählt
Nuruddin Farah und Nina Petri stellen mit ihren Lesungen des Romans „Geheimnisse“ von Nuruddin Farah zugleich die Hörbuchreihe „Afrika erzählt“ vor, in der herausragende Sprecher wie Eva Mattes, Manfred Zapatka oder Udo Samel Romane der wichtigsten afrikanischen Autoren lesen.
Mit: Nina Petri, Nuruddin Farah u.a.
Veranstalter: Steinbach Sprechende Bücher und Scala Z Media
Veranstaltungsort: Messegelände, Focus Forum Hörbuch, 4.1 B 139
Frankfurter Buchmesse 14.10.2007
Nuruddin Farah, früher Rundfunkredakteur, hört sich das Hörbuch seines Romans "Geheimnisse" an.
Der nigerianische Schriftsteller Chinua Achebe ist der Gewinner des Internationalen Bookerpreises 2007. Der 76-jährige Autor habe mit seinem Werk den "modernen afrikanischen Roman" geprägt, erklärte die Jury in der Nacht zum Mittwoch.
Der mit 60 000 Pfund (rund 145 000 Franken) dotierte Preis wird seit 2005 alle zwei Jahre für das Gesamtwerk eines bedeutenden lebenden Romanschriftstellers vergeben. Die Jury gab Achebe den Vorzug vor anderen weltbekannten Autoren wie Margaret Atwood, Don DeLillo, Salman Rushdie, Doris Lessing und Philip Roth.
Der Nigerianer sei bereits durch seine frühen Arbeiten "zum Vater der modernen afrikanischen Literatur als integralem Bestandteil der Weltliteratur geworden", erklärte die südafrikanische Schriftstellerin Nadine Gordimer, die der Jury angehörte.
Nuruddin Farah, einer der brillantesten Schriftsteller Afrikas, ist in diesem Sommer Gastprofessor an der Freien Universität Berlin. Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte ein Interview mit dem Autor in der Ausgabe vom 15./16. Juli 2007 (Mogadischu, mon amour).